Die weißbeerige Mistel ist als Heilpflanze seit vielen Jahrhunderten bekannt. Sie gilt bereits seit der Antike als wertvolle Heilpflanze. Ihre über 1000 Inhaltsstoffe können als Gesamtkomplex das Immunsystem stärken, die Abwehrkräfte aktivierten und das Allgemeinbefinden verbessern.
In der Natur gibt es unterschiedliche Wirtsbäume, deren Mistelpräparate auch für unterschiedliche Therapieeffekte herangezogen werden. In Österreich sind folgende Mistelpräparate erhältlich:
Für die Auswahl der für sie geeigneten Mistel werden unter anderem die Tumorart, der Allgemeinzustand, laufende Therapien und Allergien berücksichtigt.
Die Misteltherapie sollte immer als Teil eines integrativen Therapiekonzeptes gesehen werden. Ihre Anwendung ist als komplementäre (= ergänzende) Methode zu den schulmedizinischen Behandlungsempfehlungen sinnvoll.
Die Misteltherapie kann in jedem Stadium der Krebserkrankung begonnen werden. Generell sollte eine Misteltherapie allerdings nur dann begonnen werden, wenn sie für eine Langzeittherapie (min. 2 Jahre) bereit sind.
Die Mistel wird durch Spritzen unter die Haut 2-3x wöchentlich verabreicht. Geeignete Injektionsstellen sind dabei die Bauchdecke und die Oberschenkel.
Örtliche Reaktionen wie Rötungen um die Injektionsstelle werden herangezogen um die optimale Dosierung zu finden.
Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Misteltherapie zur Verfügung.